Peripartale Psychotherapie 
Unterstützung in der Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und der Säuglingsperiode

Eine Familie zu gründen ist für viele Menschen eine wunderbare und außergewöhnliche Zeit. Trotz aller positiven Erwartungen und Wünsche ist  die Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt sowie das Leben mit Baby voller Umbrüche. Es kommt zu vielen neuen Herausforderungen, die auch sehr belastend für das gesamte Familiensystem sein können. Eltern möchten ihrem Kind Liebe und Geborgenheit schenken. Durch Unsicherheiten, Ängste und psychische Erkrankungen kann diese frühe Beziehung beeinträchtigt sein. 

 

Die Zeit von Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr des Kindes wird als peripartale Periode bezeichnet. Wir wissen, dass ungefähr jede siebte Mutter und jeder zehnte Vater peripartal an den Symptomen einer Depression, Angst- oder Zwangsstörungen in der Schwangerschaft oder nach der Geburt des Kindes (postpartal) leiden. Hohe Erwartungen und soziale Mythen rund um diese besondere Zeit drängen die psychischen Belastungen und seelischen Probleme in unserem gesellschaftlichen Leben in den Hintergrund. Oft wird es jungen Müttern und Vätern nicht ermöglicht sich der Familie oder dem Freundeskreis anzuvertrauen. Scham und Schuldgefühle können die Dynamik noch weiter in eine negative Bahn lenken. Wir wissen: Jungfamilien brauchen viel Unterstützung, im Alltag, im Haushalt und zur Aufrechterhaltung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens. 

Wichtige positive Gedanken für Mütter und Väter: 

- Ich bin nicht alleine

- Ich bin nicht schuld

- Mit Hilfe wird es mir wieder besser gehen

Durch meine Weiterbildungen bei Postpartum Support International (PSI) kann ich Unterstützung speziell für Mütter und Väter in psychischen Krisen anbieten. PSI bietet eine Zertifizierung speziell für Psychotherapeut*innen an und versucht somit die Qualität der Behandlung auf einen hohen Standard zu setzen. Als Mitglied von PSI unterstütze ich des Weiteren die Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildung unterschiedlicher Berufsgruppen, um diese auf die mentalen Besonderheit während der Peripartalperiode zu sensibilisieren. Leider ist PSI derzeit noch nicht im deutschsprachigen Raum tätig, daher habe ich mich ebenso für eine Mitgliedschaft bei der Marce-Gesellschaft​ entschieden. Auf deren Homepage finden Sie noch mehr deutschsprachige Informationen zum Thema "psychische Gesundheit während der peripartalen Zeit". 

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